Die E-Zigarette biete eine ganze Reihe von Vorteilen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Raucher eine solche günstige und weniger schädliche Alternative zur Tabakzigarette kaufen möchten. Aber ob im realen Laden oder in den virtuellen Shops im Internet, die Auswahl an elektrischen Zigaretten ist schier unüberschaubar. Da stellt sich die Frage, welche E-Zigarette für welchen Rauchertyp geeignet ist.

Für den Gelegenheitsraucher, der nur ab und an zur Zigarette greift, sind die kleinen elektrischen Zigaretten empfehlenswert. Die so genannten „Minis“ ähneln im Aussehen einer Zigarette. Ihre Größe ist der einer echten Zigarette nachempfunden und der Akku wird über einen Unterdruckschalter aktiviert. Die Imitation des Tabakrauchens gelingt mit diesen elektrischen Pendants nahezu perfekt. Der wesentliche Nachteil der Minis liegt in der geringen Akkukapazität, was aber bei Gelegenheitsrauchern nicht bedeutsam ist.

Für Wenigraucher sind etwas größere Modelle vom so genannten Pen-Style empfehlenswert. Sie sind etwa so groß wie ein schlanker langer Zigarillo und haben zu den echten Tabakerzeugnissen noch eine große optische Ähnlichkeit. E-Zigaretten dieses Typs gibt es mit automatischen und manuellen Akkus. Umsteiger bevorzugen meist automatische Akkus. Diese schalten sich beim Ziehen ein, so wie es der Raucher gewohnt ist. Weniger empfindlich und länger haltbar sind aber manuelle Akkus. Hier wird der Verdampfer der E-Zigarette nur mit Strom versorgt, wenn ein Einschaltknopf gedrückt wird. Vielen Rauchern erscheint dies umständlich, aber die Praxis zeigt, dass die Gewöhnung an das gleichzeitige Drücken des Knopfes und das Ziehen an der Zigarette schon nach kurzer Zeit gelingt.

Für Starkraucher ist die Kapazität der Akkus der Pen-Zigaretten nicht ausreichend. Für diese Raucher eignen sich die sehr weit verbreiteten Tank-Systeme vom so genannten Ego-Typ. Sie sind etwa so groß wie ein dicker langer Kugelschreiber. Ihr Vorteil liegt im modularen Aufbau, denn sowohl die Akkus als auch die Verdampfereinheiten lassen sich einfach austauschen und den eigenen Bedürfnissen anpassen. Solche E-Zigaretten liefern jede Menge Dampf und mit einem großen Akku kommt auch ein Starkraucher gut über den Tag.

Aller Raucher, die den Umstieg vornehmen, sollten bedenken, dass der Akku immer wieder aufgeladen werden muss, was einige Zeit beansprucht. Daher sollte immer ein Set mit mindestens zwei E-Zigaretten beschafft werden, damit ein Akku geladen werden kann, während der andere im Einsatz ist.

Wer sich noch nicht völlig zum Umstieg entscheiden kann, kann zum Probieren auch eine kostengünstige elektrische Einwegzigarette benutzen. Hierbei muss aber berücksichtigt werden, dass die Dampfproduktion sehr viel schwächer ist als bei einer vollwertigen E-Zigarette.

Von ezigi