Die E-Zigarette ist eine sehr interessante Alternative zur herkömmlichen Nikotinzigarette. Diese innovative Art des Rauchens hat seit einiger Zeit für sehr viel Aufmerksamkeit in der Presse und Politik gesorgt. Immer mehr Menschen möchten wissen, was sich hinter und in der elektronischen Zigarette verbirgt. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten des Rauchens existieren einige Unterschiede. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal liegt in dem fehlenden Verbrennungsvorgang von Tabakprodukten bei der elektronischen Zigarette. Bei ihr wird kein Rauch im gewöhnlichen Sinne erzeugt. Bei der elektronischen Zigarette werden Liquids verdampft. Bei dem Verbrennungsvorgang der altbekannten Tabakzigarette entstehen zahlreiche giftige Stoffe. Einige von diesen Substanzen sind erwiesenermaßen krebserregend. Da bei der elektronischen Zigarette dieser Prozess eliminiert wurde, entwickelt sich weder Teer noch Kohlenmonoxid. Von vielen Anwendern, Wissenschaftler und Produzenten wird sie aus diesem Grund als weniger schädlich erachtet.

Was die E-Zigarette ausmacht
Eine elektronische Zigarette setzt sich aus einem Akku, den Verdampfer und einem Depot zusammen. Letzteres wird von einigen Herstellern als Cartridge bezeichnet. Diese drei Bestandteile der E-Zigarette ermöglichen ein Rauchen mit geringeren Begleiterscheinungen. Die notwendige Energie zur Inbetriebnahme der elektrischen Zigarette liefert der Akku. Der Zerstäuber hingegen hat die Aufgabe, die Flüssigkeit zum Verdampfen zu führen. Durch ihn entsteht daher wie in einer kleinen Nebelmaschine der aufsteigende Dampf. Das Depot enthält die eigentliche Flüssigkeit, welche auch unter dem Begriff Liquid bekannt ist. Das Liquid wiederum setzt sich aus Ethanol, Glycerin, Propylenglycol und den gewünschten Aromastoffen zusammen. Ferner schwankt in den Flüssigkeiten die Nikotinmenge. Einige weisen überhaupt kein Nikotin auf. Daher ist die elektrische Zigarette auch zur gemächlichen Rauchentwöhnung geeignet.

Interessante Details zur E-Zigarette
Sobald der Anwender an dem Mundstück der E-Zigarette zieht, beginnt sich ein kleines Piezoelement zu schwingen. Diese Bewegungen erzeugen ein Zerstäuben der Flüssigkeit. Ferner wird eine Mikrosubstanz mit dem Namen Aerosol hergestellt. Im Anschluss wird der feine Dampf inhaliert. Der Akku zum Betreiben der E-Zigarette kann sich hinsichtlich Leistung und Größe je nach Modell und Hersteller unterscheiden. Für gewöhnlich hat ein kleines Gerät eine geringere Akkukapazität. Die elektronische Zigarette besitzt daher viele Vorteile gegenüber der herkömmlichen Nikotinzigarette. Auch die umgebenden Menschen bevorzugen meist diese gesündere Alternative, da kein gesundheitsschädlicher Rauch aufsteigt. Seit einiger Zeit wird jedoch kontrovers über ein Verbot der elektronischen Zigarette diskutiert. Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2012 kam es zu verschiedenen gerichtlichen Verfahren. Bisher konnte die E-Zigarette einige Siege erzielen, doch Gesetzesänderungen und allgemeingültige Vorschriften müssen folgen. Nur so kann sich der Nebel um das Thema elektronische Zigarette lösen.

Von ezigi