Die E-Zigarette basiert auf dem Verdampfungsprinzip. Verbrennungsprozesse finden nicht statt. Dies bietet der innovativen Form des Rauchens einen großen Vorteil gegenüber der konventionellen Zigarette. Bei Verbrennungsprozessen werden mehr als 4.000 Schadstoffe freigesetzt, von denen einige krebserregend sind. Dies macht das herkömmliche Tabakrauchen sehr gefährlich. Jährlich fordert es bundesweit viele Nikotintote. Mit der E-Zigarette werden diese Verbrennungsprodukte nicht mehr aufgenommen, da lediglich Verdampfungen stattfinden. Das sogenannte Liquid der elektronischen Zigarette wird erwärmt und verdampft. Der feine Dampf wird von dem Nutzer inhaliert. Dieses Liquid befindet sich in einem kleinen Depot. Beim Aktivieren der E-Zigarette wird es zu einer winzigen Heizspirale gezogen und im Anschluss aufgewärmt. Dadurch bleiben viele schädliche Begleiterscheinungen der Tabakzigarette aus.

Die elektronische Zigarette ist weitaus ungefährlicher als die Tabakzigarette. Die Eliminierung des Verbrennungsprozesses ist ein großer Vorteil. Dennoch ist mit einer elektrischen Zigarette die Realisierung eines nahezu identischen Raucherlebnisses möglich. Der passionierte Raucher kann wie gewohnt sein lieb gewonnenes Ritual des Inhalierens beibehalten und mit nikotinhaltigen Liquids seine Nikotinsucht befriedigen. Immer mehr Menschen greifen daher zu dieser innovativen Form des Rauchens. Dieser Trend ist selbstverständlich auch von der Politik wahrgenommen worden. Um auf EU-Basis zu einer Entscheidung bezüglich der E-Zigarette zu kommen, wird sie daher derzeit wissenschaftlich besser untersucht. Eine Bewertung einschlägiger EU-Gremien wird Ende des Jahres 2012 erwartet. Hierbei kommen unterschiedliche Möglichkeiten für eine Entscheidung in Betracht. Es könnte sein, dass die E-Zigarette unter das Tabakgesetz fallen wird. Dies würde eine Besteuerung nach sich ziehen. Ferner ist ein Verbot möglich, da sie zu den Arzneimitteln gehören könnte. Bisher haben diverse lokale Gerichte die elektronische Zigarette jedoch als Genussmittel bewertet. Dies ermöglicht einen legalen Verkauf der besseren Alternative des Rauchens an Personen über 18 Jahren.

Ein weiterer Vorteil der elektronischen Zigarette ist, dass sie den Verzicht auf die herkömmliche Tabakzigarette vereinfacht. Nikotinpflaster und andere Produkte zur Rauchentwöhnung versagen bei vielen Rauchern. Bei der E-Zigarette stellt sich eine andere Sachlage dar. Sie vermittelt dem Nutzer den Eindruck des eigentlichen Rauchens. Wie bereits erwähnt werden dabei jedoch keine krebserregenden Substanzen inhaliert. Ferner ähnelt die E-Zigarette stark der herkömmlichen Zigarette bezüglich der optischen Gestaltung. Eine winzige LED-Leuchte simuliert das Aufglühen der Glut einer konventionellen Tabakzigarette. Mit der elektrischen Zigarette verzichtet der passionierte Raucher nicht auf das Gefühl des Rauchens. Ferner kann er den Nikotingehalt in dem Liquid dosieren. So ist eine langsame Entwöhnung von dem Nervengift nach Bedarf möglich. Des Weiteren existieren die Liquids in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Dazu gehören unter anderem Schokolade, Früchtemix, Zimt, Vanille und Apfel. Die Kostenersparnis ist ein weiterer Vorteil.

Von ezigi