Die Gründe, von der Tabakzigarette zur E-Zigarette zu wechseln, sind vielfältig. Während für eine Gruppe der Raucher der pekuniäre Aspekt von eher nachrangiger Bedeutung ist und die gesundheitlichen Vorteile im Vordergrund stehen, wählen viele Rauche die E-Zigarette, um Kosten zu sparen. Allerdings müssen sie zunächst die Hürde recht hoher Anfangsinvestitionen überwinden, sodass viele vor dem Wechsel abschätzen möchten, ob des elektrische Rauchen wirklich preiswerter ist. Hierzu eine einfache Beispielrechnung mit dem zurzeit beliebtesten Gerät für Neueinsteiger, der Ego-T.

Zunächst zu den Kosten, die der Konsum von Tabak verursacht. Diese hängen einzig von der Zahl der gerauchten Zigaretten ab. Bei einem durchschnittlichen Raucher, der 20 Zigaretten am Tag raucht, liegen sie also bei fünf Euro pro Tag, was im Monat Kosten von rund 150 Euro verursacht. Die Kostenrechnung für die E-Zigarette ist nicht ganz so einfach.
Das Äquivalent zum Tabak ist bei der E-Zigarette das Liquid, also die Flüssigkeit, die verdampft wird und die das Nikotin enthält. Die Liquidmenge, die der Nutzer eine E-Zigarette verbraucht, ist individuell sehr unterschiedlich. Der mittlere Verbrauch liegt bei zwei bis drei Milliliter pro Tag. Die Preise für Liquid sind sehr unterschiedlich. Ein gutes Liquid kostet rund sechs Euro im Zehn-Milliliter-Fläschchen. Das entspricht rund 1,50 Euro pro Tag.

Viele Raucher vergessen beim Umstieg, dass das Liquid nicht das einzige Verbrauchsmaterial ist. Bei der Ego-T muss die Verdampfereinheit von Zeit zu Zeit gewechselt werden, da sie durch Verschleiß unbrauchbar wird. Ein durchschnittlicher Ego-Verdampfer kann mindestens 50 Milliliter Liquid verdampfen. Das schlägt bei einem Verdampferpreis von zehn Euro mit 0,5 Euro pro Tag zu Buche.

Insgesamt liegen die Verbrauchskosten bei der E-Zigarette somit bei zwei Euro pro Tag oder rund 60 Euro pro Monat. Dies ergibt bereits im ersten Monat eine Preisdifferenz von 90 Euro zur herkömmlichen Zigarette. Die Investitionskosten für die E-Zigarette haben sich also sehr schnell amortisiert. Auch bei Ansatz eines höheren Liquidverbrauches und der Berücksichtigung der Kosten, die für den Ersatz eines defekten Akkus oder dem Austausch der Tanks anfallen, liegen die Kosten für die E-Zigarette signifikant unter den Kosten für das Rauchen von Tabakzigaretten.

Hinzu kommt, dass die Kosten für E-Zigaretten noch verringert werden können. Wer sein Liquid selbst mischt, kann die Liquidkosten auf etwa ein Drittel reduzieren. Wer sich dazu noch der Mühe unterzieht, einen Selbstwickelverdampfer zu benutzen, für den fallen die Kosten für den Verdampferverschleiß kaum noch ins Gewicht.

Von ezigi