bezüglich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Von Kritikern der E-Zigarette wird stetig betont, dass die Bestandteile der Liquids nicht ausreichend bekannt sind. Dies ist jedoch nur eingeschränkt richtig, da die Inhaltsstoffe in den aromatisierten Flüssigkeiten von renommierten Marken hinreichend offenbart werden.

Propylenglycol und Glycerin als Nebelproduzenten
Das Liquid in den elektrischen Zigaretten setzt sich aus den Substanzen Propylenglycol, Glycerin, Ethanol und Aromastoffen zusammen. Nach Wunsch kann das Fluid zudem Nikotin in unterschiedlicher Konzentration enthalten. Propylenglycol ist eine Flüssigkeit, welche sich durch eine farblose Optik auszeichnet. Ferner ist sie nahezu geruchslos. Diverse Lebensmittel und Gesundheitsprodukte enthalten diese Substanz. So findet sie sich beispielsweise in Kaugummi und Zahnpasta wieder. In der Agrarwirtschaft wird Propylenglycol als Futterzusatz für Milchkühe eingesetzt. In der EU ist es offiziell als Lebensmittelzusatz zugelassen. Durch die antimikrobielle Wirksamkeit ist ein zusätzlicher Einsatz von anderen Konservierungsmitteln nicht mehr notwendig. Das aromatisierte Liquid einer E-Zigarette besitzt 90%iges Propylenglycol. Es ermöglicht das Binden von Aromastoffen und ist für den Dampf der elektronischen Zigarette verantwortlich. Ebenfalls farblos und nahezu geruchlos ist Glycerin. In der E-Zigarette verschafft dieser Stoff dem Propylenglycol-Nebel die notwendige Standfestigkeit. Somit verflüchtigt sich der Dampf der elektrischen Zigarette nicht so schnell. Auch in einigen Lebensmitteln ist Glycerin als Feuchthaltemittel anzutreffen. Dazu gehört beispielsweise Kaugummi.

Die Geschmacksgeber
Ein weiterer Inhaltsstoff der Liquids der E-Zigaretten ist Ethanol. Diese leicht entzündliche Flüssigkeit charakterisiert sich durch ihre Farblosigkeit und einen würzigen Duft. Bekannt ist die Substanz vornehmlich als Trinkalkohol. Einige Liquids enthalten zudem Nikotin. Dieses Alkaloid kommt vorwiegend in der Tabakpflanze vor. Bei Zimmertemperatur ist pures Nikotin eine ölige und farblose Flüssigkeit. An der Luft nimmt es schnell eine braune Verfärbung an. Es gehört ferner zu den Nervengiften. Des Weiteren kann der Nutzer der E-Zigarette zwischen diversen weiteren Aromen in seinem Liquid wählen. Dazu gehören beispielsweise Geschmacksnoten wie Schokolade, Zimt oder Apfel. Europäische Hersteller setzen dafür lediglich geprüfte Lebensmittelaromen ein.

Kein Teer und ohne Kondensat
Der Rauch einer herkömmlichen Zigarette verfügt über 12.000 chemische Verbindungen, von denen etwa 200 als bedenklich für die Gesundheit eingestuft werden. Einige von ihnen sind krebserregend oder beeinträchtigen die Atemwege schwer. Diese Substanzen entwickeln sich im Rahmen des Verbrennungsprozesses des Tabaks. Insbesondere die Teerpartikel transportieren diverse Giftstoffe. Bei der E-Zigarette werden die Inhaltsstoffe in dem Liquid lediglich verdampft. Der Verbrennungsvorgang entfällt, sodass keine Sekundärprodukte und toxische Verbindungen entstehen. Somit ist der Dampf von elektrischen Zigaretten frei von Teer, Kondensaten, Blausäure und Formaldehyd.

Von ezigi