Die elektronische Zigarette – ein Begriff der dieser Tage immer mehr Menschen in Deutschland beschäftigt.
Erst wurde sie als gesunde Alternative zu herkömmlichen Tabakwaren angepriesen.
Kurz darauf folgten die Bedenken und die Regierung machte öffentlich deutlich, dass genau der Aspekt, nämlich das sie gesünder sei, noch nicht fest stehe, da uns die Langzeitanalysen und wissenschaftlichen Studien fehlen. Der Gebrauch einer sogenannten e-Zigarette sei also in keinem Fall unbedenklich.

Befürworter hingegen bezeichnen die elektronische Zigarette weiterhin als einen Segen für alle Raucher und verstehen die Vielzahl der negativen Meldungen in den Medien nicht.
Sie berichten von Rauchern, die auf die e-Zigarette umgestiegen seien und nach einiger Zeit weniger Probleme mit der Atmung gehabt hätten. Auch der Raucherhusten sei völlig verschwunden.
Nutzer der elektronischen Zigarette weisen außerdem vehement Aussagen zurück, welche besagen, dass noch keine Studien über die elektronische Zigarette existieren und stützen sich auf bereits ausgewertete Studien aus den USA.
In den amerikanischen Studien wurde bewiesen, das der Dampf einer e-Zigarette gesünder ist im Gegensatz zu einer herkömmlichen Zigarette.
Desweiteren wurde vor kurzem eine Studie in der Nähe von Münster (NRW) ausgewertet, die getestet hat, ob der ausgeatmete Dampf einer e-Zigarette noch Schadstoffe enthalte. Die Befürworter freuten sich denn es wurden keine Schadstoffe entdeckt.

Die Befürworter der elektronischen Zigarette, haben in Gregor Gysi (Fraktionsvorsitzender der Linken-Partei) einen politischen Verbündeten, der neben seiner politischen Arbeit auch als Rechtsanwalt arbeitet und aktuell eine Firma, die e-Zigaretten herstellt, als Mandant betreut.

Wird sich die elektronische Zigarette in Zukunft fest etablieren oder ist es aus mit der Hoffnung auf eine gesündere und auch preiswertere Alternative, bevor sie erst richtig aufkeimen konnte?

Die e-Zigarette könnte durchaus ein fester Bestandteil der Zukunft sein.
Befürworter können weiterhin hoffen, dass die e-Zigarette in der Zukunft für den öffentlichen Verkauf freigegeben wird. Das Urteil dazu ist das Ziel des Verbandes der e-Zigaretten, der Nutzer und so manchem aus der Politik.
Grundlage dafür sind aber weitere Studien, die positiv hinsichtlich der Gesundheitsfrage ausfallen müssten. Eine konkrete Aufforderung dafür, ist ein formulierter Fragebogen der Linkspartei, die genau das fordert.

Wir können gespannt sein wie es mit der e-Zigarette weitergeht und was für interessante Ergebnisse die Studien liefern werden.

Von ezigi