In rauchfreien Zonen dürfen die schmalen Röhren genossen werden. Somit muss nicht mehr vor Kneipen und Bars gefroren werden. Und auch auf Bahn- und Flugsteigen kann die elektrische Zigarette geraucht werden. Hierbei entstehen kleine weiße Rauchwölkchen, welche jedoch die Mitmenschen nicht belästigen und gesundheitlich besser verträglich sind. Benutzer der E-Zigarette können unter mehr als 60 Geschmacksrichtungen der Liquids wählen. Zu den Aromen gehören unter anderem Eukalyptus, Whiskey, Kaffee, Schokolade und Kokos. Einige von den aromatisierten Flüssigkeiten enthalten Nikotin. Jedoch kann mit der elektronischen Zigarette auch nikotinfrei geraucht werden. Damit wird die E-Zigarette zur gesünderen Alternative gegenüber der herkömmlichen Zigarette.

Bezüglich der Optik ähneln die elektrischen Zigaretten den gewöhnlichen Zigaretten. Das vordere weiße Stück ist ein Akku, welchen die Raucher gelegentlich aufladen müssen. Ferner verfügt die E-Zigarette über eine Diode. Bei jedem genussvollen Zug leuchtet sie leicht auf und gleicht damit der Glut einer herkömmlichen Zigarette. Der hintere Teil der Innovation sieht wie ein Filter aus. Er beinhaltet jedoch ein Depot, welches mit dem gewünschten Aroma bzw. dem Nikotin gefüllt wird. Die Kartusche der E-Zigarette reicht normalerweise für etwa 300 Züge. Dies lässt sich mit dem Konsum von einer Packung mit 20 Zigaretten vergleichen. In der elektronischen Zigarette verbergen sich somit viel Elektronik und Technik, was sich am Gewicht bemerkbar macht. Ein Auseinanderschrauben der E-Zigarette offenbart eine Verdampfereinheit, welche aus als Atomizer bezeichnet wird. Diese wird elektrisch betrieben. Bei jedem Zug an dem Mundstück springt ein kleines Gerät an. Eine geringe Menge an flüssigem Nikotin aus einer Kartusche wird stark erwärmt, sodass ein Verdampfungsprozess ausgelöst wird. Dieser Dampf wird mit frischer Luft vermischt und verwandelt sich in einen feinen Nebel.

Die Funktionsweise der E-Zigarette ermöglicht, dass der Raucher den Nikotindampf inhaliert. Es findet keine Verbrennung statt, welche für die herkömmlichen Zigaretten so charakteristisch ist. Die vielen unterschiedlichen Substanzen, welche bei einer Verbrennung von dem Nikotin in einer herkömmlichen Zigarette entstehen, sind eine starke Bedrohung für die Gesundheit. Einige von ihnen sind erwiesenermaßen krebserregend. Andere Sekundärprodukte schädigen nachhaltig die feinen Flimmerhärchen in den Atemwegen. Bei der elektronischen Zigarette werden diese Substanzen nicht gebildet, da der Verbrennungsvorgang durch ein Verdampfen des Liquids ersetzt worden ist. Von diesem gesundheitsfreundlicheren Prozess profitieren nicht nur die Nutzer der E-Zigarette, sondern auch die Passivraucher. So stellten US-amerikanische Studien fest, dass der Nikotindampf aus elektrischen Zigaretten etwa tausendmal weniger krebserregende Substanzen enthält als der herkömmliche Tabakqualm. Die E-Zigarette ist damit die gesündere Alternative zur gewöhnlichen Zigarette.

Von ezigi