Ein bedeutender Unterschied zwischen einer konventionellen Tabakzigarette und der innovativen E-Zigarette ist, dass bei der elektronischen Variante kein Verbrennungsvorgang stattfindet. Dieser wurde durch einen sanften Verdampfungsprozess substituiert. Somit werden keine schädlichen chemischen Verbindungen entwickelt, die für die reguläre Tabakverbrennung typisch sind. Die sogenannte Verdampfereinheit ist bei der elektronischen Zigarette unmittelbar am Depot installiert, wo auch das Liquid eingefüllt wird. Zieht der Konsument an der E-Zigarette, werden vollautomatisch der Verdampfer sowie seine integrierten Heizwedel in Betrieb gesetzt. Die Heizwedel erhitzen das Liquid so stark, dass schließlich ein feiner Dampf aufsteigt. Diese zarten Wölkchen können wie gewohnt inhaliert werden. Aus diesem Grundkonstrukt einer E-Zigarette entstanden die drei verschiedenen Systeme Cartomizer, Wattedepot und Tanks.

Es wird absorbiert – Wattedepots
Bei E-Zigaretten mit einem Wattedepot wir die Flüssigkeit unmittelbar auf die Watte gegeben. Aus diesem Grund ist die Absorptionsqualität auch von entscheidender Bedeutung. Meist kann der Konsument die Wattedepots bis zu fünf Mal befüllen, bevor die Watte das Liquid nicht mehr hinreichend aufsaugen kann. Wenn die Watte die Flüssigkeit gänzlich aufgenommen hat, wird ein dünner Film auf der Oberfläche sichtbar. Um mit den Wattedepots richtig umzugehen, bedarf es an ein wenig Übung. So muss das Liquid sehr vorsichtig und bedächtig aufgeträufelt werden, bis es sich bis zum Inneren der Watte verteilen kann. Auf der anderen Seite darf die Watte nicht zu viel Liquid aufnehmen, da es sonst zu Schäden am Verdampfer kommen kann. Kann ein Konsument jedoch richtig mit diesem Verdampfer umgehen, wird er durch einen intensiven und hervorragenden Geschmack der E-Zigarette belohnt.

Praktisch vereint – Cartomizer
E-Zigaretten mit einem Cartomizersystem zeichnen sich durch eine praktische Einheit aus Verdampfer und Tank aus, welche auf dem Akkuträger platziert worden ist. Durch diese Einheit kann das Liquid stets in der richtigen Menge abgegeben werden. Da auch diese Verdampfer zu Verschleißerscheinungen neigen, können Cartomizer für die elektronische Zigarette nachgekauft werden. Häufig greifen neue Nutzer des innovativen Rauchens zu diesen Modellen, auch wenn sie etwas preisintensiv sind.

Immer tröpfchenweise – Tanksysteme
Elektronische Zigaretten mit Tanksystem benötigen keine Watte. Eine geringe Menge an Tropfen von dem gewünschten Liquid wird unmittelbar auf den integrierten Verdampfer geträufelt. Dies garantiert eine gleichmäßige Abgabe der Flüssigkeit und eine mehrfache Verwendung ist möglich. Der Einfüllvorgang ist auch für ungeübte Nutzer sehr einfach. Er kann sich jedoch als ein wenig mühselig gestalten, da der Nutzer ihn stetig wiederholen muss. Sehr häufig bieten die Produzenten von E-Zigaretten mit Tanksystemen transparente Tanks an. So kann leicht eingesehen werden, wie viel Liquid im Tank verbleibt.

Von ezigi