Die E-Zigarette benötigt zwingend Strom, um zu funktionieren. Zur Stromversorgung gibt es drei wesentliche Konzepte.

Das wohl den meisten bekannteste ist in den klassischen E-Zigaretten verwirklicht. Diese Lösung gibt es bei den meisten Sets, die insbesondere für Neueinsteiger erhältlich sind. In diesen Sets befindet sich der Akku im hinteren Teil der elektronischen Zigarette. Bei kleinen Geräten, die in ihrem Aussehen oftmals einer Tabakzigarette nachempfunden sind, entspricht der Akku dem tabakgefüllten Papierteil der echten Zigarette. Wesentlich bei diesen Akkus ist, dass sie mit ihrem Gehäuse fest verbunden sind. Sie lassen sich daher auch nicht mit universellen Ladegeräten, wie sie etwa für Taschenlampenakkus oder im Modellbau verwendet werden, laden. Vielmehr benötigen sie ein eigenes Ladegerät, das in der Regel über eine Steckdose oder an einen USB-Anschluss betrieben wird. In das Gehäuse integriert ist der Schalter der elektrischen Zigarette. Kleinere Modelle verfügen meist oft einen Automatikschalter. Dieser Schalter ist mit einem Sensor ausgestattet und wird bei Anlegen eines Unterdrucks aktiviert. Die elektrische Zigarette nimmt in diesem Fall ihren Betrieb auf, wenn an ihr gezogen wird. Da die Automatikschalter sehr störanfällig und empfindlich sind, haben sich bei größeren Geräten manuelle Schalter durchgesetzt. Diese müssen bei jedem Zug vom E-Raucher mit dem Finger betätigt werden. Grundsätzlich ist die Leistungsfähigkeit, also die erzeugte Dampfmenge und insbesondere die Laufzeit direkt von der Größe des Akkus abhängig.

Die zweite Möglichkeit zur Stromversorgung besteht über Akkuträger. Der Begriff „Akkuträger“ ist hierbei wörtlich zu nehmen, denn Akkuträge dienen dazu externe austauschbare handelsübliche Lithium-Ionen-Akkus aufzunehmen. Je nach Ausführung unterscheidet man zwischen getakteten, geregelten und ungeregelten Akkuträgern. Ungeregelte und ungetaktete Träger leiten einfach die Spannung des Akkus weiter. Getaktete Träger begrenzen die Spannung, halten sie aber während der gesamten Akkulaufzeit konstant. Bei geregelten Akkuträgern kann der E-Raucher die Spannung über Druckknöpfe oder Drehpotentiometer nach Belieben einstellen.

Eine weitere Möglichkeit der Stromversorgung kommt ohne Akkus aus. Hierbei handelt es sich um sogenannte Durchgansgeräte, bei denen permanent Energie über ein Kabel zugeführt wird. Solche Geräte sind besonders an Schreibtischarbeitsplätzen oder auch im Auto sehr beliebt. Häufig werden Durchgangsgeräte mit klassischen Akkus kombiniert. Hierdurch wird im Betrieb am Kabel der Akku aufgeladen, ohne dass der E-Raucher seine elektronische Zigarette aus der Hand legen muss.

Von ezigi