Der Begriff „E-Zigarette“ ist seit einigen Jahren in aller Munde. Dabei handelt es sich bei der elektrischen Zigarette mehr oder weniger um einen Verdampfer, welcher sich optisch an einer „normalen“ Zigarette orientiert und mit Batterie betrieben wird. Hinzu kommt eine Flüssigkeit, die Liquid genannt wird und die ihren Platz in einer Kartusche findet. Diese muss in regelmäßigen Abständen nachgefüllt werden oder die Kartusche wird ganz einfach komplett ausgewechselt. Zu guter Letzt ergänzt ein elektrischer Vernebler das gesamte Konstrukt. Und auch wenn all diese Dinge auf einen größeren Apparat schließen lassen, so ist der Großteil der E-Zigaretten nicht größer als eine normale Zigarette.

Rund 2 Millionen Menschen haben sich inzwischen für das Rauchen mit Hilfe einer elektrischen Zigarette entscheiden. Tendenz deutlich steigend. Die Gründe hierfür können sehr unterschiedlicher Natur sein. Wobei davon auszugehen ist, dass der Hauptteil der Nutzer den gesundheitlichen Aspekt im Auge hat. Da man bei einer E-Zigarette nur „dampft“ und nicht „verbrennt“, geht man momentan davon aus, dass dies deutlich gesünder ist. Das Liquid gibt es dabei mit und ohne Nikotin. Wählt man die nikotinfreie Variante, so stehen hier die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zur Verfügung. Diese reichen von Vanille, über Schokolade bis hin zu Erdbeere.

Ein weiterer Grund für den Erfolg der elektronischen Zigarette sind die vielen anderen Vorteile, die dieses kleine Lifestyle Produkt begleiten. So schätzen die Nutzer besonders die Kostenersparnis, die bei rund 70% gegenüber den herkömmlichen Tabak Zigaretten liegt. Pro Jahr kommen da schnell einige hundert Euro zusammen. Denn hier hat man nur einmal Anschaffungskosten. Der Nachkauf des Liquides gestaltet sich dann recht preiswert.

Zudem ist es der fehlende Zigarettengeruch, der mit einer E-Zigarette einhergeht. Hiermit riecht keine Kleidung und keine Wohnung mehr nach Zigarettenrauch. Und nicht nur der Raucher selbst profitiert von der fehlenden Geruchsbelästigung, sondern auch die Mitmenschen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Rauchenden aufhalten.

Alles in allem scheint die elektrische Zigarette ein guter Schritt in die Zukunft zu sein. Da es allerdings noch keine Tests bezüglich der Langzeitwirkung und eventueller Schäden durch diese Art des Rauchens gibt, blickt vor allen Dingen das Gesundheitsministerium noch etwas kritisch auf die kleinen Verdampfer. Hier ist man sich noch nicht ganz schlüssig, ob es sich bei dieser Zigarettenform um ein Medikament handelt oder auch nicht. Aus diesem Grund wird noch hieß diskutiert, ob die E-Zigarette nur über Apotheken verkauft werden sollten. Doch ganz egal, wie man sich entscheidet. Dem Erfolg der elektronischen Zigarette dürfte dies keinen Abbruch tun.

Von ezigi