Die elektrische Zigarette stellt seit einigen Jahren eine interessante Alternative zur klassischen Filterzigarette dar. Sie produziert mit Hilfe eines Akkus und eines kleinen Verdampfers Dampf, der – wie bei einer klassischen Zigarette – inhaliert werden kann. Dabei findet keine Verbrennung, sondern eine reine Verdampfung des in der elektronischen Zigarette enthaltenen Liquids statt.

Die hierfür benötigten Liquids werden in so genannten Depots angeboten, die es entweder als Einwegdepot oder gar zum Nachfüllen gibt. Entscheidet man sich für die Variante des Nachfüllens, so müssen entsprechende kleine Flaschen mit dem jeweils gewünschten Liquid gekauft werden. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen und das Angebot reicht vom Kaffeegeschmack bis hin zu Vanille, Schokolade oder Erdbeere.

Ein wesentlicher Unterschied zu einer Filterzigarette besteht in der Zusammensetzung der Stoffe, die inhaliert werden. Während dies bei einer Filterzigarette Pflanzenteile sind, die durch das Ziehen an der Zigarette verbrannt werden, wird bei der e-Zigarette ein so genanntes Aerosol inhaliert. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass eine elektronische Zigarette auch ohne Nikotin auskommen kann. Hier ist die Zusammensetzung des Liquids entscheidend. Filterzigaretten hingegen enthalten immer Nikotin.

Eine elektrische Zigarette besteht aus drei Teilen. Dies ist zum einen ein Akku, der für die Funktion der Zigarette sorgt. Hinzu kommt eine Verdampfereinheit und ein Depot. Mit beiden Teilen wird der entsprechende Dampf zum inhalieren erzeugt. Der Akku in der e-Zigarette ist wiederaufladbar. Benötigt wird hierfür das mitgelieferte Ladegerät.

Elektrische Zigaretten sind in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen erhältlich. Meist ähneln sie einer klassischen Zigarette. Als Vorteil gegenüber herkömmlichen Zigaretten kann man an erster Stelle die weniger hohen Gesundheitsrisiken nennen. Auch wenn die kleinen Dampfer nicht vollständig als „gesund“ zu bezeichnen sind, so sind sie trotz alledem deutlich gesünder als herkömmliche Zigaretten. Zudem belästigt der Dampf einer e-Zigarette keinen Passivraucher, da dieser weder riecht noch gesundheitlich bedenklich ist. Auch eine Brandgefahr besteht nicht, da keine Glut und keine Asche vorhanden ist. Hinzu kommt, dass elektrische Zigaretten wesentlich günstiger sind als klassische Zigaretten.

Oftmals wird davon berichtet, dass die elektronische Zigarette bei der Rauchentwöhnung helfen kann. Wissenschaftlich bewiesen ist dies noch nicht. Jedoch ist es durchaus möglich, da es Liquids ohne Nikotin gibt. Und Nikotin ist bekanntlich das, was uns süchtig werden lässt. Eine gewisse Entwöhnung ist also durchaus im Rahmen des Machbaren. Und solange dies nicht nur der Körper, sondern auch der Geist möchte, funktioniert dies auch.

Von ezigi