elektrisch Rauchen
Die häufigsten Fragen zur Technik der elektrischen Zigarette
Wie sollten elektrische Zigaretten gelagert bzw. transportiert werden?
In einer elektrischen Zigarette stecken jede Menge Elektronik und Technik, wie beispielsweise ein Lithium-Ionen-Akku, eine Verdampfereinheit oder Aroma-Fluid. Diese sind sensibel, weshalb es wichtig ist, dass die elektrische Zigarette möglichst waagerecht transportiert bzw. gelagert und der Verdampfer von der Batterie getrennt wird. Geschieht dies nicht, kann Liquid auslaufen und den Akku beschädigen, oder die Zigarette aktiviert sich von selbst. Soll dennoch ein Transport ohne Abbau stattfinden, dann nur, wenn das Mundstück der Zigarette nach unten zeigt.
Wie funktioniert die elektrische Zigarette?
Elektrische Zigaretten sehen wie normale Tabak Zigaretten aus und greifen auch das gleiche Prinzip der Verdampfung auf. Allerdings findet keine Verbrennung von Tabak statt, sondern der Rauch entsteht mit Hilfe elektrischer Spannung und einer Verdampfereinheit, durch die das Liquid transportiert wird. Rein optisch besteht die elektrische Zigarette aus drei Teilen: Der Batterie/dem Akku, dem Verdampfer und dem Aroma-Depot. Letzteres ist eine Art Kammer, die mit Vlies gefüllt ist und das Aroma-Fluid aufsaugt und speichert. In der davor liegenden Verdampfereinheit befindet sich eine Heizspirale, die dafür sorgt, dass das Liquid erhitzt wird und schließlich verdampft.
Dieser Dampf ist, im Gegensatz zur normalen Zigarette, frei von Ruß- und Verbrennungsrückständen und somit auch frei von Teer. Allerdings ist die Verdampfereinheit sehr sensibel und gilt als Verschleißteil, weshalb die Heizspirale niemals durchbrennen darf. Hierbei spielt die Batterie eine wichtige Rolle, denn die elektrische Zigarette kann sowohl automatisch als auch manuell betrieben werden. Entweder über einen Druckknopf oder einen Unterdruckschalter. Beide Methoden beeinflussen das Rauchverhalten auf unterschiedliche Weise und können, ja nach Vorliebe, genutzt werden.
Wie werden die Akkus der elektrischen Zigarette geladen?
Damit die elektrische Zigarette funktioniert, muss sie mit der nötigen Ladespannung versorgt werden. Hierfür ist der Lithium-Ionen Akku zuständig, der natürlich keine endlose Kapazität hat. Vor der ersten Benutzung der Zigarette, sollte der Akku ca. 4-6 Stunden aufgeladen werden. Danach sind 1,5 bis 2 Stunden ausreichend.
Dabei sollte der Akku niemals unbeaufsichtigt bleiben, da Explosionsgefahr besteht. Die einzelnen Ladezeiten unterscheiden sich je nach Typ, dennoch ist eine ordnungsgemäße Aufladung wichtig. Ein interessantes Zubehör sind hierbei mobile Ladeboxen, die beispielsweise über einen USB-Port geladen werden können und dann bis zu sieben Akkuladungen gewährleisten. Sie erinnern optisch an herkömmliche Zigarettenschachteln, bieten neben einem Ladeschacht aber auch noch Platz für elektrische Zigaretten und Depots und sind somit ideal für unterwegs.
Gibt es Vorgaben für die Befüllung des Depots?
Das Depot der elektrischen Zigarette hat die Funktion, Aroma-Flüssigkeit aufzunehmen, zu speichern und zum richtigen Zeitpunkt wieder abzugeben. Die Verdampfereinheit umfasst feine Kapillaren, die mit dem Fluid in Berührung kommen und bei jedem Zug durch Stromzufuhr die Vernebelung veranlassen. Deshalb ist es wichtig, dass das Depot richtig gefüllt ist und angegebene Füllmengen unbedingt einhalten werden. Schon bei der ersten Befüllung! Der Vliesstoff, der im Aroma-Depot vorhanden ist, verliert nach und nach an Aufnahmefähigkeit, weshalb nach drei- bis fünfmaliger Nachfüllung ein Austausch des Depots vorgenommen werden sollte.
Einige Depots benötigen bei der ersten Befüllung mehr Liquid, so z.B. Pen-Depots mit mindestens 35 Tropfen. Andere Modelle kommen mit 12 bis 18 Tropfen Liquid aus. Wichtig ist, dass die Depots nie ganz gefüllt werden. Die Oberfläche sollte feucht, aber nicht vollkommen überschwemmt sein. Bei schlechtem Geschmack oder fehlendem Dampf muss das Depot nachgefüllt werden, weshalb Liquid immer griffbereit sein sollte.
Gibt es Liquid, das für die erste Benutzung empfohlen wird?
Das Rauchen einer elektrischen Zigarette ist ungewohnt und neu, soll aber zur Folge haben, dass das Rauchen aufgegeben wird. Deshalb ist es ratsam, mit der Stärke high 18mg zu beginnen und diese Dosis an Nikotin langsam zu reduzieren. Bis auf low 8mg. Die Bezeichnung mg bezieht sich dabei auf das Liquid und nicht die elektrische Zigarette, denn 1ml Liquid ist gleichzusetzen mit zwölf tabakhaltigen Zigaretten.
Welche Menge an Liquid wird zum elektrischen Rauchen benötigt?
Liquid besteht u.a. aus destilliertem Wasser, Glycerin, Propylenglycol und verschiedenen Aromastoffen. Wichtigste Eigenschaft ist die Fähigkeit, Dampf zu produzieren, was vor allem durch den Inhaltsstoff Propylenglycol begünstigt wird. Um elektrisch rauchen zu können, werden pro Tag ca 1,5 bis 2ml Liquid benötigt.
Hierbei handelt es sich allerdings um eine pauschale Angabe, denn der Verbrauch ist letztlich vom individuellen Konsumverhalten abhängig. Wie bereits erwähnt, sollte aber immer Liquid auf Vorrat vorhanden sein, damit das Depot regelmäßig nachgefüllt werden kann. Die Flaschen können problemlos im Kühlschrank gelagert werden.
Ist das elektrische Rauchen günstiger als der Konsum von herkömmlichen Zigaretten?
Der Kostenaufwand beim Genuss einer elektrischen Zigarette ist deutlich geringer als bei herkömmlichen Zigaretten. Die elektrische Zigarette besteht zwar aus Verschleißteilen, die regelmäßig getauscht bzw. ersetzt werden müssen, aber die Kosten für das benötigte Liquid belaufen sich pro Tag auf nur ca. 0,90 Cent. Zum Vergleich: Eine Schachtel Zigaretten kostet derzeit bis zu 5,00 Euro.
Zudem darf nicht vergessen werden, dass beim Konsum von eben dieser Menge Jahr für Jahr bis zu 200 ml Teer in die Lunge geraten und sich dort festsetzen. Darunter zahlreiche Giftstoffe, die auch die Entstehung von Krebs begünstigen. Die elektrische Zigarette ist kein Mittel zur Rauchentwöhnung. Sie ist aber eine saubere Alternative, die auf aromatischen Dampf statt Tabak setzt und somit auf schädliche Verbrennungsstoffe verzichtet.

